Zuckerfrei naschen mit den Birkengold Bonbons und Kaugummis

Mein Zahnpflege-Testpaket

Heute teste ich für Euch die süßen Leckereien von Birkengold: die Xylit Bonbons und Kaugummis. Ich habe ein Päckchen voll Xylit Naschwerk mit der Post bekommen und packe erst mal aus: Kleine handliche Schachteln mit Klappdeckel in natürlichen Farben und mit niedlichen Aufdrucken machen schon optisch Lust auf mehr. Und ganz klar: der Verzicht auf Zucker steht bei den Birkengold Bonbons und Kaugummis an erster Stelle. Dafür enthalten sie Xylit, das auch als Birkenzucker oder eben Birkengold bekannt ist.

Warum Xylit?

Was ist eigentlich das Besondere an Xylit? Ich recherchiere und erfahre, dass Birkenzucker 40% weniger Kalorien als Zucker liefert und einen sehr niedrigen Glykämischen Index von 11 hat. Das bedeutet, dass der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel sehr gering ist. Man bekommt also nach dem Verzehr von Xylit schon mal KEINE Heißhungerattacken, wie nach Haushaltszucker üblich, weil er den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und genauso schnell wieder abfallen lässt, was bewirkt, dass man schnell wieder Hunger oder Appetit auf neuen Zucker bekommt. Außerdem lese ich, dass Xylit Plaquebildung verhindert und die Remineralisierung der Zähne fördert. Das heißt, Xylit ist, ganz anders als Zucker, auch noch zahnfreundlich. Das sind doch schon mal gute Voraussetzungen für meinen Test.

Sie will ich sofort probieren – die Orangen Bonbons

Ich habe erst mal genug Theorie konsumiert und gehe zur Praxis über. Als erstes öffne ich die Xylit Bonbons Orange, weil diese mich am meisten reizen. Ich erwarte runde, glasige Bonbons und werde zum ersten Mal überrascht. Stattdessen finde ich beim Öffnen weiße Pastillen mit einem zarten orangen Schimmer. Ich rieche an der geöffneten Packung und nehme einen zarten, pudrigen Orangenduft wahr. Jetzt ist der Moment gekommen. Ich stecke mir eine der Pastillen in den Mund und beginne zu lutschen. Hmmmmm. Ich kann mir ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen. Diese Bonbons übertreffen meine Erwartungen. Der Geschmack ist einfach klasse: zart süß, dabei sehr frisch und intensiv nach Orange sowie leicht pudrig wie der Duft. Das Bonbon ist nicht fest sondern schön mürbe und den letzten Rest beiße ich mit Genuss zu kleinen Krümeln, die schnell auf der Zunge zergehen. Ich erinnere mich plötzlich an die Zitronen-Traubenzucker-Drops meiner Kindheit. Die Frische auf der Zunge muss vom Xylit kommen, denke ich. Die Orangen Bonbons haben den Test mit Bravour bestanden. Ich teste mich weiter voran – zu den Xylit Bonbons Minze.

Minzfrisch und mürbe

Die Xylit Bonbons Minze sind reinweiß und ebenfalls in Pastillenform. Der Duft ist sehr frisch und minzig. Ich habe noch den Geschmack der Orangen Bonbons im Mund und bin gespannt, ob mich die Minzbonbons ebenso überzeugen. Und rein in den Mund: Ich schmecke nichts als Frische, die sogar im Hals ankommt. Ein kühlendes Gefühl im ganzen Mund, ein intensiv minziger Geschmack und wieder dieses Mürbe, das verlockt, den Bonbon auf den letzten Metern zu zerbeißen. Ich beiße also zu und spüre eine Frischexplosion im Mund, alles fühlt sich kühl und luftig an. Ich denke, dass diese Bonbons auch bei Halsschmerzen richtig gut sein könnten, aber da ich gerade keine Beschwerden habe, ist das nur eine Vermutung. Die Bonbons mit Minze haben den Geschmackstest also ebenfalls mit Auszeichnung bestanden. Als nächstes mache ich mich an die Zimt Kaugummis.

Was macht der Zimt im Kaugummi?

Was die Xylit Zahnpflege Kaugummis Zimt betrifft, bin ich etwas verwundert. Zimt-Kaugummis kannte ich bisher nicht. Mein Freund, dem ich meine Verwunderung mitteile, sagt, er habe als Kind schon einmal Zimt-Kaugummis gegessen. Da hat er mir definitiv etwas voraus. Ein bisschen misstrauisch bin ich schon, denn ich habe keine Lust, etwas zu kauen, was mir nicht schmeckt. Ich öffne die Packung und halte erst einmal meine Nase hinein. Der Duft ist alles andere als furchterregend oder eklig, im Gegenteil, wieder bin ich überrascht und bekomme sofort Appetit auf einen der hellbraunen Kaugummis. Der zarte Zimtduft hat mich neugierig auf den Geschmack gemacht. Also fange ich an zu kauen. So etwas Wunderbares! Der Zimt Kaugummi haut mich vom Hocker. Der dezente Zimtgeschmack wird begleitet von einer angenehmen Frische, beides ergänzt sich perfekt. Ich bin absolut begeistert und kaue weiter. Der Zimtgeschmack bleibt und nie hätte ich gedacht, dass Zimt in einem Kaugummi so selbstverständlich schmeckt. Nicht nach Weihnachten, nicht nach Gebäck, einfach lecker und frisch im Mund. Für den Langzeit-Test muss ich jetzt eine Weile kauen. … Auch nach einer Stunde schmeckt der Kaugummi noch wie am Anfang: zimtig und frisch zugleich. Er ist nicht zerfallen, die Konsistenz ist immer noch weich und geschmeidig. Für eine große Blase ist er aber zu klein.

Nun zum Fruchtigen

Nach meiner äußerst positiven Erfahrung mit dem Zimt-Kaugummi mache ich mich voller Vorfreude an die nächste Packung Kaugummis. Diesmal mit Fruchtgeschmack. Auf der Packung steht, dass die Kaumasse einen natürlichen Ursprung hat. Ich lese auf der Rückseite, dass sie aus Sapotillbaum-Saft, Candelila-Wachs und Zitronensäure besteht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woraus herkömmliche Kaugummis gemacht werden aber das klingt für mich ganz gut essbar. Die Xylit Zahnpflege Kaugummis Frucht lassen geruchlich nichts erahnen und so stecke ich mir neugierig einen in den Mund. Keine Geschmacksexplosion – eher ein zarter, pudriger Geschmack, leicht süß und dezent fruchtig. Das Pudrige erinnert mich an die Orangen Bonbons vom Anfang meiner Kostproben-Tour. Ich stecke mir einen weiteren Kaugummi in den Mund, denn nun will ich endlich einmal eine Blase machen. Einer ist dafür definitiv zu klein. Ich kaue und setze zur Blase an aber nein, sie will nicht entstehen. Ein paar kleine Bläschen bekomme ich hin aber hey, ich bin eh aus dem Alter heraus, in dem man mit Kaugummiblasen Aufmerksamkeit erregt. Bleibt also noch der letzte Kandidat meiner Birkengold-Reise: der Xylit Zahnpflege Kaugummi Grüne Minze.

Grüngrüngrün

Gespannt öffne ich die Packung und schnuppere hinein: Klar, die Minze kann man riechen. Ich erinnere mich, dass es in meiner Jugend einen Minze-Unterschied gab: Pfefferminz-Kaugummis und Spearmint-Kaugummis. Letztere wurden nie zu meinen Favoriten, ich war eindeutig der Peppermint-Typ. Also, frisch losgekaut und hin geschmeckt: die Grüne Minze erinnert mich eher an die Spearminze, liegt aber wohl irgendwo zwischen dieser und meiner geliebten Pfefferminze. Der Kaugummi schmeckt frisch und wieder etwas pudrig. Das scheint etwas mit dem Birkenzucker zu tun zu haben. Auf jeden Fall spüre ich, ähnlich wie bei den Xylit Bonbons Minze, die Frische bis in den Hals. Die Kaumasse ist genau wie bei der zimtigen und fruchtigen Variante schön weich und geschmeidig. An Blasen versuche ich  mich diesmal nicht, schließlich ist Zahnpflege, wofür dieser Kaugummi ja steht, das höhere und wahre Ziel.

Fazit

Nach meinem sehr befriedigenden Lutsch- und Kau-Marathon ziehe ich mein Birkengold-Fazit: Alle Sorten haben sehr gut geschmeckt und gehalten, was sie versprochen haben. Die zuckerfreie Alternative zu herkömmlichem Naschwerk hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Mein absoluter Favorit ist der Xylit Bonbon Orange, gefolgt vom Zimt-Kaugummi. Übrigens, für Haustierbesitzer hat Birkengold noch den Hinweis aufgedruckt, dass die Xylit Naschwaren nicht in die Mäuler von Haustieren, besonders von Hunden, geraten dürfen. Außerdem noch der Tipp, dass man für eine optimale Zahnpflege drei Mal täglich nach den Mahlzeiten jeweils zwei Zahnpflege Kaugummis kauen sollte. Dass übermäßiger Verzehr abführend wirken kann, lese ich erst jetzt und denke mir meinen Teil. Immerhin habe ich die Xylit Süßigkeiten gerade etwas übermäßig verzehrt. Ich wünsche allen Birkengold- bzw. Birkenzucker-Liebhabern viel Genuss mit dieser Produktlinie! Bis zum nächsten Mal!

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