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Superfood Ratgeber

Ratgeber Superfoods (Artikelbild)
Lesezeit: 8 Min.

Superfoods – ergänzen auf schmackhafte Weise Ihren täglichen Speiseplan. Und dabei haben sie die Wahl zwischen vielen einheimischen Sorten, wie Hanf und Aronia oder den exotischen Geschwistern á la Chia und Lucuma oder Maca.

Superfoods für jeden Tag

Eine feste Definition des Begriffes Superfood existiert nicht. Jedoch zählen zu ihnen ursprüngliche, nicht industriell verarbeitete Lebensmittel, die je nach Sorte ein hohe Konzentrationen an bestimmten Vitalstoffen aufweisen. Insgesamt zählen dazu: Früchte, Samen, Nüsse, Algen und andere Pflanzen sowie die pulverisierte Kombination dieser zu sogenannten Superfood-Mischungen.

Im Folgenden stellen wir einige dieser Superlativ-Lebensmittel vor. Da nahezu täglich neue Superfoods entdeckt werden wird diese Liste sicher stetig weiter wachsen. Haben Sie Vorschläge, welches Superfood wir an dieser Stelle unbedingt erwähnen sollte? Dann schreiben Sie uns!


Aroniabeere

Direkt vor unserer Haustür wächst eines der wertvollsten heimischen Superfoods: die optisch der schwarzen Johannisbeere ähnelnde Aroniabeere. Sie hat es faustdick hinter den Ohren. Denn, ob als Direktsaft (Muttersaft), getrocknete Beeren, im Früchteriegel oder pulverisierte Grundlage für Smoothies, zum Backen und für Desserts, wird die Aroniabeere geschätzt.

Der herb-säuerliche Geschmack und die kräftig violetten Pflanzenfarbstoffe verraten bereits viel über die in den frischen Früchten enthaltenen  Flavonoide und weitere Antioxodantien. Die Pflanze selbst ist sehr robust und gedeiht in unseren Gärten und auf Balkonen problemlos. Im gesundSein Shop finden Sie eine große Auswahl an Bio Aroniaprodukten. Sie möchten noch mehr erfahren zur Aronia? Dann lesen Sie hier weiter.


Hanf (Cannabis Sativa)

Hanf (Cannabis sativa) als ebenfalls heimisches Gewächs führte, nachdem Baumwolle die Hanffasern ablösten, lange ein verborgenes Dasein als Rauschpflanze. Der als Lebensmittel zugelassen Hanf ist eine perfekte pflanzliche Proteinquelle für Veganer und Sportler. Er enthält alle acht essenziellen Aminosäuren, Beta-Karotinoide, B-Vitamine (B1, B2 und B3) sowie Vitamin E, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Hanföl ist ein hochwertiges Pflanzenöl mit einem optimalen Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren, welches idealerweise bei 1:3 liegt. Gutes Hanföl stammt aus schonender Kaltpressung. Es schmeckt fein nussig und verfeinert Salate, Rohkost und Gemüsegerichte. Hochwertige Hanföle in Bio-Qualität bietet z. B. der Hersteller Naturata an.

Hanfsamen (geschält und ungeschält) sind eine knackige Zutat im Müsli oder Frühstücksjoghurt und können gemahlen oder ganz als Backzutat verwendet werden. Für Smoothie-Fans und Sportler bietet sich das Hanfprotein Pulver als vegane Alternative zu Eiweißshakes aus Milch oder Molke an.


Goji – Beere

Die Gojibeere (Gemeiner Bocksdorn oder Wolfsbeere) ist wie die Aroniabeere ein heimisches Superfood, auch wenn die meisten Rohstoffe mittlerweile aus China importiert werden. Dort spielt die Beere bereits mehrere tausend Jahre eine wichtige Rolle in der traditionellen Medizin. Frische Goji Beeren enthalten reichlich Antioxidantien, Aminosäuren sowie weitere Vitalstoffe, wie Lutein. Im frischen Zustand kann man die leuchtend rote Beeren am ehesten mit Hagebutten vergleichen, getrocknet erinnern sie an rote Rosinen. Ihr Geschmack ist fruchtig und aufgrund der Polysaccharide (Mehrfachzucker) sehr süß.

Verwenden Sie die Gojibeere ähnlich wie Rosinen zum Beispiel an Müsli, frische Salate oder in Gebäcke. Fertige Müslimischungen mit Goji, wie das glutenfreie Goji-Müsli von Lima sind geschmacklich besonders fein abgestimmt. Und für unterwegs empfehlen wir die Roo´bar Goji-Rohkostriegel mit neben den roten Glückbeeren lediglich drei weiteren Zutaten.

Unser Tipp: Achten Sie bei Goji-Beeren unbedingt auf Bio-Qualität, damit Sie hochwertige und garantiert rückstandsfreie Beeren in Rohkostqualität bekommen, wie z. B. von Terrasana im 200g-Glas. Diese eignen sich sogar zum Aufbrühen als Tee. Das sollten Sie unbedingt einmal probieren.


Chia-Samen

Chia steht in der Sprache der Maya für „Stärke“ und galt schon vor 4000 Jahren als Überlebensnahrung der aztekischen Krieger. Als Tagesproviant der damaligen Nachrichtenläufer sollten die Chia Samen Energie, Ausdauer und Kraft für einen ganzen Tag bringen.

Chiasamen sind etwas ganz besonderes. Sie eignen sich für Müslis, Smoothies, in Salaten und zum Backen in Brot und Kuchen.


Kokos

Die Kokosnuss – exotisch, erfrischend, süß und ganz speziell nussig. Assoziiert man mit ihr als Erstes entspannendes Meeresrauschen und Traumstrände, steckt jedoch hinter der harten braunen Schale noch einiges mehr verborgen: isotonisches Kokoswasser und weißes Fruchtfleisch, aus dem neben Kokosflocken und Kokosraspeln, das in der Low Carb und glutenfreien Küche beliebte Kokosmehl, Kokosmilch und auch Kokosöl gewonnen wird. Kokosöl gilt als eines der besten und natürlichsten Öle und ist aufgrund der hohen Erhitzbarkeit bestens zum Braten, Kochen und Backen geeignet.

Auch bei der Kokosnuss gilt: hohe Qualität ist wichtig, um von den Eigenschaften der Superfrucht zu profitieren. Wählen Sie deshalb am besten die Bio Premium-Kokosprodukte von Dr. Goerg oder aus Govindas ayurvedischen Angebot sowie die Öle von Vitaquell in den Sorten NATIV (mit reinem Kokosgeschmack) und MILD (ohne den Kokos-Eigengeschmack). Alle diese Bio-Hersteller stehen für höchste Produktqualität und Naturbelassenheit. Mehr Infos erhalten Sie in unserem Kokos-Ratgeber.


Matcha

Matcha ist mehr als gemahlener Grüntee. Es ist kostbarster Schattentee aus japanischen oder chinesischen Anbaugebieten. Er wird traditionell nicht einfach so getrunken, sondern zelebriert. Mit speziellen Matchabesen zum Aufschäumen und eigens angefertigter Matcha-Teeschale wird die Teezeremonie Teil des Wohlfühl-Effekts, der in das sogenannte „Umami“-Erlebnis mündet: dem legendären 5. Geschmackssinn. Früher war Matcha ein traditionelles Meditationsgetränk. Heute entfaltet sich der grasig grüne Geschmack auch in Smoothies, Rohkostriegeln und Schokolade.

Da es zu diesem besonderen Superfood mit eigener Kultur noch einiges mehr zu erfahren gibt, widmet das gesundSein Blog dem feinen Edeltee eine eigene Seite. Lesen Sie hier weiter!


Maca

Maca ist das Superfood der südamerikanischen Inka. Die an große Radieschen erinnernde Knollenwurzel stammt aus dem Hochland Südamerikas und gehört zum peruanischen Kressegewächs aus der Familie der Kreuzblütler. Sie wächst in den Anden auf über 4000 Meter Höhe. Ihre Robustheit ermöglicht ihr, den dort herrschenden rauen Bedingungen, Wind, Kälte und aggressiver UV-Strahlung zu widerstehen. Maca soll schon von den Inka genutzt worden sein, als diese im 15. Jahrhundert ihre geheimnisvolle Stadt in den Bergen – Machu Picchu – errichteten. Nachdem die Spanier die kleinen Knollen für sich entdeckt hatten, kam sie in großen Mengen in den Export. Die indigene Bevölkerung Perus nutzt Maca bis heute als Gemüse oder zu Mehl gemahlen zum Backen und Kochen sowie als medizinische Heilpflanze. Macapulver in heißes Wasser oder Milch gerührt, ergibt ein süßliches Getränk, welches an Kakao erinnert. Für einen gehaltvollen Macabrei wird Macapulver mit pürierten Früchten und Honig vermengt. Für beide Rezepte, ob Brei oder Smoothie eignet sich das Lebepur Pulver in Bio-Qualität oder die „Höhenflug“ Pulvermischung von Aronia ORIGINAL mit Maca, Aronia und Rohkakao. Für den kleinen Hunger und to go steckt das südamerikanische Superfood auch zum Beispiel auch in den Schokoriegel von Lovechock.


Lucuma

Die Früchte des Pouteria Lucuma (Lucumabaums) wachsen in den südamerikanischen Anden, vor allem in Peru. Von der äußeren Erscheinung erinnert die Lucuma mit ihrer grünen, glatten Haut und ihrer Birnenform, an eine Avodaco. Auch beim Aufschneiden zeigen sich weitere Parallelen: ein großer, kastanienbraun glänzender Kern. Doch farblich übertrifft das Fruchtfleisch das der grünen Avocado. Es leuchtet satt gelb wie bei einer reifen Mango, schmeckt köstlich süß und wurde deshalb schon von den Inkas als natürliche Zuckerquelle geschätzt. Die Frucht galt bei ihnen zudem als Symbol für Fruchtbarkeit und wurde neben dem Verzehr auch zur Hautpflege verwendet.

Frische Lucuma sind in Europa nur schwer zu bekommen. Stattdessen kann auf Lucuma-Pulver ausgewichen werden. Lucuma hat einen niedrigen glykämischen Wert und lässt somit den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen. Zudem enthält die frische Frucht Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Ballaststoffe und ist reich an Beta-Carotin, einem natürlichen Antioxidans. Das Pulver schmeckt genau wie das frische Fruchtfleisch wunderbar süß und hat eine samtig-cremige Textur. Es ist perfekt geeignet, frische Smoothies, Shakes und Protein-Drinks aufzuwerten sowie für süßen Pudding, Kuchen und leckere selbstgemachte Eiscreme. Probieren Sie das Lucuma-Fruchtpulver von Sanatura oder peppen Sie Ihr Morgenmüsli mit dem Mango-Lucuma Chia-Topping von Davert auf.

Best of Superfoods in einer Packung

Bei der großen Auswahl an heimischen und exotischen Superfoods ist die Entscheidung für das Eine nicht immer einfach. Zudem wird für die Zubereitung von Smoothies oder Müslis lediglich eine kleine Menge der jeweiligen Früchte, Samen oder Pulver benötigt.

Bewährt haben sich deshalb, nicht nur für Superfood-Beginner, fertige Mischungen, die mehrere Superfoods vereinen und geschmacklich besonders gut abgestimmt sind. Sie stellen ein gute Alternative dar, um sich langsam heranzutasten aber auch um die gesamte Palette der neuen Geschmacksrichtungen auszuprobieren.

Bildnachweise (Elements.Envato.com):  Dry Organic Lucama Powder Superfood © bhofack2, Japanese Matcha green tea powder in bowl, square crop © sonyakamoz, Raw Chia seeds in glass airtight jar and bamboo spatula on woode © DmytroMykhailov, Organic Dried Goji Berries © bhofack2, Essential oils concept © Prostock-studio, Organic superfood assortment in bowls © Daniel_Dash, Dried chokeberries. Black aronia berries. © jirkaejc

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