Fasten oder Detoxen?

Frau in der Wiese

Frühjahrsputz für Ihren Körper

Jedes Jahr etwa um die gleiche Zeit, ist vielerorts vom Fasten zu lesen. Woran liegt es, dass gerade im Frühjahr so oft davon gesprochen und verschiedenste Formen des Fastens beleuchtet werden? Dem Begriff „Fasten“ auf der Spur, kommt man recht schnell zu einer Erklärung. Das Fasten bedeutet so viel wie „an den Geboten der Enthaltsamkeit“ festhalten und meint die völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Genussmitteln oder Getränken. Noch weiter im Zeitstrahl zurück, als es für diesen Zeitraum vielleicht den Namen „Fasten“ noch gar nicht gab, waren diese Tage im jungen Jahr von Natur aus wenig ergiebig. Der neue Jahreszyklus beginnt in der Winterzeit und bis zu den ersten Trieben der Pflanzen geschweigedenn Früchten ist es noch Monate hin. Häufig war der Winterproviant zu diesem Zeitpunkt verbraucht oder nahte sich dem Ende. Die Konsequenz daraus hieß „enthaltsam“ zu leben. Abgeleitet aus dieser Lebensweise entstand der Begriff des Fastens.

Suppe mit Gemüse

basenbildende Gemüse

Heute – im Reich des Überflusses – geben viele Menschen mit dieser Auszeit ihrem Körper ein Zeichen der Ruhe, des Innekehrens, der Reinigung und holen sozusagen „Luft“ für das anstehende Jahr. Der Beweggrund der Inneren Frühjahrskur trifft ebenfalls für das „Detoxen“ Entgiften zu. Der Unterschied zum Fasten besteht in der weiteren Nahrungaufnahme, die speziell an die Bedürfnisse einer unterstützenden Entgiftung, Entschlackung und Erneuerung angepasst ist. Bei dieser Methode kommen basische Lebensmittel zum Einsatz oder Nahrungsergänzungsmittel, die die Funktionen der Entgiftungsorgane wie Leber, Niere und Haut offensiv unterstützen.

Wann ist der Richtige Zeitpunkt zum Erneuern?
Lehnt man sich an religiöse Glaubensansätze, dann ist die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern gemeint. Überlieferungen sprechen meist von den ersten Monaten im Jahr oder gemeinsam mit der Natur bis diese zu Blüte und Blattaustrieb kommt, kann ebenfalls ein hilfreicher Richtungsweiser sein. Gerade nach den Festtagen, vielem und oft fülligem Essen, ist der Körper voll mit Inhaltsstoffen, die nicht verstoffwechselt werden können und somit in Fettdepots oder als Giftstoffe im Körper abgelegt werden. Sie fühlen sich müde, schlapp, unkonzentriert – dann ist das vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, um Ihrem Körper die Auszeit zu gönnen.

Wie lange sollte eine Fastenperiode dauern?
Hier gehen die Empfehlungen der Heilpraktiker, Ökotrophologen und Ärzte weit auseinander. Von einem Wochenende, über eine Woche hinweg bis sogar zu 6 Wochen sind in der Fachliteratur zu lesen. Sicherlich ist es ratsam den „Erstversuch“ nicht gleich beim Tagesmaximum anzusetzen und sich vorher mit dem Heilpraktiker oder Hausarzt zu beratschlagen.

Was darf ich in dieser Zeit zu mir nehmen?
Die erste Frage, die Sie sich dazu stellen ist: Möchten Sie Fasten oder Entgiften? Auch wenn das Eine das Andere einschließt, unterschiedet es sich doch in der Menge und der Art der Lebensmittel, die aufgenommen werden. Ist die Entscheidung für eine Art des Fastens gefallen, gilt es nun die Ausprägung zu beleuchten. Fasten nach Buchinger, bei der es sich um eine reine Trinkkur auf Basis von Gemüsebrühe, Säften und Tees handelt, ist die am häufigsten angewendete Art des Fastens. Die Alternative des Saftfastens, die weitestgehend auf feste Nahrung verzichtet und über den Tag verteilt lediglich entwässernde, entschlackende und naturtrübe Obst- und salzarme Gemüsesäfte beinhaltet, lässt nicht nur Fettdepots schwinden und die Verdauung auf Hochtouren fahren, sondern wird der spürbare Kick für Ihr Immunsystem. Modifizierte Fastenvarianten sind auf dieser Seite wunderbar erklärt und verständlich beschrieben.

Frau kocht mit Gemüse

viel Obst und Gemüse bringt den Körper ins basische Gleichgewicht

Fällt Ihre Entscheidung auf das Entgiften, kommen Sie an einer basischen Ernährung nicht vorbei. Jeden Tag nehmen wir mit unserer Ernährung Stoffe auf, die unser Körper nicht verstoffwechseln und abtransportieren kann, und somit anlagert. Wird dieser Anteil zu hoch, leidet nicht nur Haut und Organe, sondern auch unser Gemüt. Beim Basenfasten oder auch Detoxen geht man davon aus, dass der Säure- Basenhaushalt eine bedeutende Wirkung auf die Gesundheit hat. Lebensmittel wie Fleisch, Käse, Milch, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffe und schwarzer oder grüner Tee übersäuern den Körper und bringen die Wage zwischen Basen und Säuren ins Ungleichgewicht. An sogenannten Entlastungstagen wird der Körper mit vielen basenbildenden Lebensmitteln versorgt, bringt damit den Stoffwechsel auf Hochtouren und beginnt eingelagerte Gifte abzubauen. Eine Liste der basenbildenden Lebensmittel, Kräuter und Gewürze aufzuführen, ist in dem verlinkten Beitrag gut gelungen. Als kleine Gedankenstütze können wir Ihnen an dieser Stelle mitgeben: Saure Lebensmittel machen basisch, wogegen alles Süße Säuren hervorruft.

Unser Tipp: Probieren Sie doch mal fruchtig, grüne Smoothies in Ihren Nahrungsmittelplan aufzunehmen. So entlasten Sie Ihren Körper und geben ihm gleichzeitig jede Menge Vitalstoffe. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit den Bio-Produkten von LebePur, die Sie bei uns im Online-Shop kaufen können. Auf Basis von Wasser, Apfelsaft oder Soja/Hafer/Mandelmilch werden 100% fein vermahlenes Obst und Gemüse in Rohkostqualität vermixt und ergeben je nach Flüssigkeitszugabe kräftige bis durstlöschende leckere Vitaminquellen. Probieren Sie es aus!

Produktsortiment LebePur

LebePur: Ideal zur Zubereitung schmackhafter grüner Smoothies

2 Gedanken zu „Fasten oder Detoxen?

  1. Peggy

    Dank für Deinen sehr gelungenen Beitrag!

    Unter www .fastenundentschlacken.de/heilfasten-anleitung findet sich eine gute & umfassende Heilfasten-Anleitung mit vielen Anregungen, Tipps & Tricks. Nicht nur für Anfänger interessant…

    Antworten

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