1 Woche veganes Essen nach A. Hildmann

Hallo ihr lieben Veganer und gesund-Sein Enthusiasten,

erst einmal: mir geht es gut! Um nicht zu sagen sehr gut! Es ist nun mittlerweile eine Woche der vegane Challenge vergangen und vieles ist deutlich spürbar…
In den ersten drei Tagen habe ich oft an mir gezweifelt, war niedergeschlagen und habe mir gedacht, „Wie sollst du das nur durchhalten?!“. Zudem kam, dass es mir nicht wirklich gut ging und ich keine Erklärung für diese mir neuen Empfindungen kannte.

Müsli mit Reismilch, Hirse Poppies und Amaranth Poppies

Müsli mit Reismilch, Hirse Poppies und Amaranth Poppies

Der Kontakt zu den gesund-sein Leuten hat mir jedoch wieder neue Kraft gegeben und mich in dem Vorhaben bestärkt das „vegane Projekt“ durchzuziehen. Für diese Unterstützung und die zahlreichen Aufmunterungen bin ich sehr dankbar. Dass ich mich nicht gut gefühlt habe, kann man mit der sogenannten Erstverschlimmerung beschreiben, einer kurzweiligen Intensivierung der bekannten Beschwerden, welches auch in der Homöopathie oft anzutreffen ist.

Aufgrund meiner vielfältigen Probleme hat sich der Körper natürlich gefreut, die ganzen angesammelten Schlacken zu entgiften. Das habe ich vor allem die ersten Tage stark gespürt. Bauchweh und Durchfall waren unangenehme Begleiterscheinungen. Ich hatte auf einmal noch mehr Pickel als sonst und war generell geschwächter. Am Donnerstag (4 Tage nach dem Start) ging es mir dann endlich besser und ich wurde von Tag zu Tag immer fitter. Auch war ich psychisch stabiler und generell gefestigter. Um nicht zu sagen reiner. Es fiel mir auch die ersten Tage schwer ein angenehmes Sättigungsgefühl zu erreichen. Man verzichtet auf die gewohnten Zutaten, auf welche man sonst zurückgegriffen hätte. Doch genau das sehe ich als große Chance. Aus Gewohnheiten ausbrechen, um sich neu zu erfinden. Das ist letztlich auch mein wahres Ziel, ein neues freieres Leben zu genießen und dabei meiner Umwelt positiven Nutzen zu bringen.

Durch diese gezielte Ernährungsweise wird man auf jeden Fall erfinderisch. Einen veganen Pflaumenkuchen ohne Rohrzucker und Ei und Butter habe ich so zum Beispiel kreieren gelernt. In diesen konnte ich mich wortwörtlichen „reinlegen“ und selbst mein Umfeld war begeistert. So macht das backen Spaß, und gleichzeitig ist es so gesund.

Pflaumenkuchen vegan

veganer Pflaumenkuchen

Es fällt mir natürlich immer noch nicht leicht einigen Köstlichkeiten der deftigen Küche zu widerstehen. Doch dann führe ich mir immer wieder vor Augen, dass ich es für mich und meine Gesundheit tue, um ein besseres und gesünderes Leben zuführen. Und irgendwann ist dann auch dieses Heißhungergefühl überstanden und ich kann stolz auf mich sein.
Ich  denke wenn der Körper in einem reineren (gesünderen) Zustand ist, hat man einfach mehr Lust und Hunger auf frische Lebensmittel, welche einem viel besser bekommen.
Also Ziel vor Augen halten!

Am schwersten ist es immer noch für mich nach 19 Uhr nichts mehr zu essen. Das ist mir auch am Dienstag und Donnerstag nicht gelungen. Und obwohl Nüsse abends bestimmt nicht die beste Alternative sind, so war es doch im veganen Bereich. (Habe dann dafür auf mein Frühstück am nächsten Tag verzichtet) 😉

Seit Sonntag ist nun ein Großteil der Pickel sichtbar zurückgegangen,  was mich sehr glücklich macht.

Ich freue mich natürlich über jegliche Unterstützung meines veganen Projektes. Schreibt mir einfach eure Erfahrungen oder Tipps, die ihr vielleicht schon sammeln konntet. Meine Rezepte folgen in den nächsten Tagen.
Herzlichst eure Sandra

 

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